Warum wir so heissen
Wenn man später als drei Jahre vor der Sozialwahl gegründet wurde, darf man nicht unter einem selbst gewählten Namen bei der Wahl antreten! Das ergibt sich aus der "Wahlordnung für Wahlen in der Sozialversicherung" (SVWO). Man heißt dann zwangsweise nach dem Familiennamen des Unterzeichners des Wahlvorschlags: "Freie Liste Meier". Und dieser Name wird bei jeder Krankenkasse anders sein. Die Namen, unter denen man antritt, hatten bei den Sozialwahlen eine riesige Auswirkung auf das Wahlergebnis. Die "Freie Liste Meier" Listen, die bisher aufgestellt wurden, sind alle gescheitert.
Wir haben an den Bundeswahlbeauftragten für die Sozialwahlen geschrieben und ihn gebeten, sich für die Veränderung der Wahlordnung bei der zuständigen Ministerin, Frau von der Leyen, stark zu machen. Er hat uns jetzt geantwortet, dass die Ministerin die entsprechenden Vorschriften vor der Wahl nicht mehr ändern wird. Die vollständige Erklärung der Rechtslage, und unsere Korrespondenz mit dem Bundesbeauftragten finden Sie
im Wiki, im Bereich "Wer darf wie kandidieren / Wie kann die Liste heissen".
Es bleibt also bei einem Namen a la "Freie Liste Schulze" für uns. Wir wollen jetzt wenigstens überall gleich heißen, und unsere Liste sofort umbenennen. Müller ist der häufigste deutsche Nachname. Wir heissen jetzt "Freie Liste Mueller" und suchen gezielt Menschen, die Müller heißen, als Kandidatinnen und Kandidaten. Als "Freie Liste Mueller" wollen wir so bekannt sein, dass man uns auf dem Wahlzettel findet und ankreuzt. Je früher wir klar machen, dass wir so heissen, desto besser für unsere Chancen, und unsere Ziele.